Sequoia 14 The engineers' choice!

In weltweit führenden Mastering-Studios zu Hause.

Für die Avantgarde unter den Mastering-Ingenieuren ist Sequoia weit mehr als nur eine vertraute Umgebung.

Der Mastering-Bereich in Sequoia beeindruckt nicht nur durch exzellente Plug-ins, wie den herausragenden linearen EQ, sondern auch durch ausgefeilte Workflow-Optimierungen und den Austausch nach Industriestandards über z.B. DDP-Export.

MP3/AAC-Vorhör-Plug-in

In der Master Plug-ins-Sektion unter "Encoder-Vorschau" steht Ihnen ein Encoder Preview Plug-in zur Verfügung, mit dem Sie Projekte, die für einen AAC- oder MP3-Export vorgesehen sind, bereits während der Bearbeitung mit den Einstellungen des Encoders vorhören können.

Im Dialogfenster können Sie die aktuellen Export-Einstellungen direkt verändern. Beim Mastering-Prozess erhalten Sie so die Möglichkeit, die Eigenheiten des Encoders zu berücksichtigen und die Qualität den Erfordernissen entsprechend anzupassen (z.B. "Mastered for iTunes").

MP3/AAC-Vorhör-Plug-in MP3/AAC-Vorhör-Plug-in

CD/DVD-Mastering

Mit Sequoia können Sie CD-Master direkt aus dem Mehrspurprojekt oder einem Audioprojekt brennen. Der gesamte Workflow von der Aufnahme bis zur fertigen Master-CD wird von Sequoia abgedeckt. Die erzeugten CDs sind 100 % Red-Book-kompatibel und können zur Vervielfältigung direkt an ein Presswerk gegeben werden. Die CDs lassen sich zusätzlich mit Kopierschutz, UPC/EAN, ISRC, Pre-Emphasis und CD-Text ausstatten.

Um mit höchster Qualität die Bit-Tiefe auf das 16-Bit-CD-Format reduzieren zu können, bietet Samplitude POW-r Dithering. Der patentierte Algorithmus, vom POW-r Konsortium entwickelt, arbeitet auf psychoakustischer Basis und erlaubt die Wortlängenreduktion mit einem sehr hohen Grad an nutzbarer Signaldynamik, mit oder ohne Noise Shaping. Audiomaterial mit höheren Sample-Raten kann in Stereo oder Surround auf DVD-Audio gepackt werden. Die Daten werden unkomprimiert (linear PCM) nach dem DVD-Audio-Standard gebrannt.

DDP-Import/-Export

Sequoia unterstützt den professionellen Datenaustausch zwischen Mastering-Studios und Presswerken. DDP-Master sind fertig gemasterte CDs, die nicht als gebrannte Audio-CDs, sondern als digitale Daten mit Prüfsumme versehen, an das Presswerk übermittelt werden, was eine absolut fehlerfreie Reproduktion sicherstellt. Außerdem ist der Import von DDP-Mastern möglich, um diese weiter zu bearbeiten oder mit dem Originalprojekt zu vergleichen.

Sonoris Sequoia DDP Player

Der Sonoris DDP Player ist eine Standalone-Anwendung, die mit Sequoia mitgeliefert wird und zur Kontrolle eines erstellten oder erhaltenen DDP-Masters genutzt werden kann. Sie können Tracks und Track-Übergänge wiedergeben, PQ-Codes, ISRC, MCN und CD-Text anzeigen lassen und das Projekt automatisch auf Red-Book-Kompatibilität prüfen. Der DDP Player liest die Formate DDP 1.0x und 2.00.

Import/Export von ISRC in Broadcast-Wave-Dateien

Sequoia kann nach EBU Tech 3352 ISRC in Broadcast-Wave-Dateien schreiben und lesen. Dies ist ein wichtiger Schritt, um Mastering-Ingenieure bei modernen dateibasierten Workflows optimal zu unterstützen.

Metering in Sequoia

Die Anzeige für das Metering in Sequoia ist geprägt von höchster Präzision. Arbeiten Sie mit unterschiedlichen Visualisierungslayouts und stellen Sie sich Ihr eigenes "Cockpit" mit verschiedenen Metering-Anzeigen zusammen. Für Rundfunk und TV stehen außerdem Presets für die folgenden Broadcast-Normen zur Verfügung:

Type I, DIN scale - Type I, Nordic scale
Type IIA, BBC - Type IIB, EBU

Metering in Sequoia Metering in Sequoia

Schön, wenn selbst Musik, die mit allen Normen bricht, sämtliche Standards erfüllt.

Loudness Metering nach EBU R128 und ITU-R BS.1771

Loudness Metering nach EBU R128 und ITU-R BS.1771

Eine wichtige Funktion in Sequoia ist das Loudness Metering, das innerhalb der letzten Jahre zu einem der wichtigsten Themen in der Rundfunklandschaft geworden ist und zunehmend die bekannten Peak-basierten Messmethoden ablöst. Bisher war die Aussteuerung nach Spitzenpegeln (in der Regel -9 dBFS) der geltende Standard in der Rundfunkproduktion. Häufig kamen hierbei Peaklimiter zum Einsatz, welche die Dynamik des Audiosignals einschränkten und dadurch die Klangqualität negativ beeinflussten. Loudness Metering verfolgt hier einen anderen Ansatz: Im Gegensatz zum Peak Metering erfolgt die Messung der Lautheit integriert über die Zeit.

In Kombination mit der Einführung offener Standards für die Aussteuerung existieren damit verlässliche Methoden für Ingenieure und Produzenten, um die subjektiv wahrgenommene Lautheit als Zahlenwert näherungsweise zu beschreiben.

Mit Sequoia können Sie on-the-fly zwischen der EBU R128 und der ITU-R BS.1771 Lautheitsmessung umschalten.

Die "ITU Recommendation BS.1770-3" stellt die Basis für die internationalen Standards der Lautheitsmessungen dar.

True Peak Metering True Peak Metering

True Peak Metering

Zusätzlich zur Lautheitsmessung liefert die ITU-R BS. 1770-3 eine Empfehlung zur Messung von Spitzenpegeln digitaler Audiosignale. Für gewöhnlich werden die Peak-Werte entsprechend der Abtastrate durch Auslesen der einzelnen Samplewerte ermittelt.

Hierbei kann jedoch systembedingt nicht sichergestellt werden, dass die Samples exakt den Audiopeaks entsprechen, welche entstehen, sobald das Signal verarbeitet oder die Wellenform rekonstruiert wird. Aufgrund dieser Ungenauigkeit eines Sample-Peakmeters kann Übersteuerung oder Verzerrung am analogen Ausgang auch dann nicht ausgeschlossen werden, wenn die einzelnen Samples im Original nicht full scale ausgesteuert waren. Das gewöhnliche Peakmeter kann also keine “echten” Peak-Werte repräsentieren. Durch 4-fach Oversampling identifizierte Inter-Sample Peaks werden nun dargestellt und ermöglichen so die Erkennung "echter" Peaks.

Lautheitsanpassung nach EBU R128/ITU-R BS.1771

Mit dieser leistungsstarken Funktion können Sie Objekte oder Audiodateien nach EBU R128/ITU-R BS.1770/1771 normalisieren, damit sie in Radio oder Fernsehen normgerecht ausgestrahlt werden können.

Dynamikbegrenzung (Loudness Range Normalisierung)

Die Dynamikbegrenzung ist Teil des Dialogs für die Lautheitsanpassung und ermöglicht die Begrenzung der Dynamik von Objekten, um Lautheitsunterschiede innerhalb Ihres Audiomaterials auszugleichen.

Lautheitsanpassung in Stapelverarbeitung

Auch in der Stapelverarbeitung ist die Lautheitsanpassung einsetzbar. Damit kann eine große Anzahl von Dateien automatisch auf einen gewünschten Lautheitswert gebracht werden.

Ordner überwachen mittels Watch Folder

Mit der Watch-Folder-Funktionalität können Sie ausgewählte Ordner überwachen. Dabei werden neu in die ausgewählten Ordner hinzugefügte Dateien automatisch mit bearbeitet (beispielsweise mit Lautheitsanpassung). Der Aufruf ist auch über die Kommandozeile möglich.

Lautheitswerte berechnen

Diese Funktion befindet sich im Menü "Bearbeiten" und berechnet die Lautheit für das gesamte Projekt oder den ausgewählten Bereich. Anschließend werden die Lautheitswerte in einem Textdialog angezeigt. In diesem Dialog finden Sie auch die Funktion "Programmlautheit mit Master-Volume korrigieren", durch die Sie eine Anpassung der Lautstärke im Stereo Master/Surround Master vornehmen können.

In der Musik sollte man seine Grenzen kennen. Um sie neu zu definieren.

Kompaktdarstellung Lautheit

In der Kompaktdarstellung sehen Sie die Lautheitswerte gemäß EBU R128 mit farblicher Signalisierung bei Über- oder Unterschreitung der Werte. Diese Anzeige kann in den Lautheitseinstellungen aktiviert werden.

Lautheitsanpassung für Datenbank-Audioexport

Die automatische Lautheitsanpassung ist für den Stereo-Audioexport in DAVID DigAS und SCISYS dira! Highlander Datenbanken möglich.

Globale Lautheitseinstellungen in den Systemoptionen

Unter "Effekte" > "Lautheit" bestimmen Sie die Einstellungen der Lautheitsberechnung für Dateimanager, Trackbouncing und Datenbankexport. Außerdem legen Sie hier die Speicheroptionen für die Lautheitswerte im XML-Protokoll fest. XML-Dateien werden bei Export, Bounce, Stapelverarbeitung oder Berechnen von Lautheitswerten angelegt, wie Audiodateien benannt und enthalten getrennte Daten für Stereo- und Surround-Streams. Lautheitswerte können beim Speichern auch in BWF-Dateien nach EBU Tech 3285 geschrieben werden.

Loudness-Daten-Export

Die Loudness-Parameter von Audiodateien werden im Dateimanager angezeigt und können dort auch für eine selektierte Anzahl von Dateien berechnet werden. Mit angeschalteter Option im Broadcast-Wave-Editor können Loudness-Parameter auch beim Export und Bouncing automatisch in die Audiodateien geschrieben werden. Die Loudness-Parameter werden dabei in standardisierten Metadatenfeldern der Broadcast-Wave-Dateien abgelegt.